Lösungen · Sparfinanzierungsgesellschaften
Der gesamte Betrieb, in einem prüffähigen Kern
Entworfen für den Alltag einer lizenzierten Sparfinanzierungsgesellschaft — Pools, Ziehungen, Zahlungseingänge, Abstimmung, Prüfungen. Nicht Modul für Modul: von Ende zu Ende.
Alltägliche Realität
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- RegulierungstempoWarten auf Systemänderungen, sobald sich BDDK-Regeln bewegen: Jede Rundschreiben-Aktualisierung wird zum Softwareprojekt.
- Stress am ZiehungstagDie Fairness einer Ziehung im Nachhinein beweisen: verstreute Protokolle, von Hand zusammengestellte Listen, späte Antworten auf Rückfragen.
- AbstimmungslastManuelle Abstimmung zwischen Bankkonten, Pool-Journal und Buchhaltung; Differenzen im Cent-Bereich bedeuten Tage der Fehlersuche.
- PrüfungsvorbereitungWochenlanges Sammeln von Nachweisen vor jeder Prüfung; ein Ordner aus Screenshots, E-Mails und Tabellen.
- WachstumsschmerzenNeue Filiale, neues Produkt, neue Kampagne — jedes davon ein Ticket in der Warteschlange des Anbieters.
Szenario
Eine Zuteilungsperiode aus Sicht der Betriebsleitung
Schritt für Schritt, von der Vorbereitung der Periode bis zum Tagesabschluss: welche Ansicht welches Ereignis schreibt und welche Regel wo greift.
Betriebsleitung · Demo TF Schritt 01 von 07
Aufgabenliste bereinigen
Vor der Periode wird das Verwahrkonto geschlossen: nicht zuordenbare Überweisungen werden der nächsten Rate zugeordnet oder erstattet; weil ein Vertrag mit überfälliger Rate nicht in die Periode kommt, werden die Mahnaufgaben zuerst bearbeitet.
Vom Bedarf zum Modul
Jeder Bedarf entspricht einer klaren Teilmenge des Katalogs
Operative Bedarfe werden auf konkrete Module des Katalogs aus 28 Modulen abgebildet; keine Integrationen, sondern Teile eines Körpers.
| Bedarf | Module | So wird er gedeckt |
|---|---|---|
| Sparplan- und Tarifverwaltung | catalog · calc · rule-engine | Pläne werden am Bildschirm definiert und per Simulation getestet; jeder Vertrag wird auf die bei Abschluss gültige Regelversion fixiert. |
| Pool- und Zuteilungsbetrieb | pool · allocation · treasury | Überwachung des liquiden Pools, Zuteilungsperioden und vorausschauende Kapazitätsprojektion im Kern. |
| Faire, beweisbare Ziehungen | allocation · lottery · audit | Ziehungen sind aus Seed und gesperrter Teilnehmerliste reproduzierbar; abgeschlossen mit einem fünfteiligen, eingefrorenen Nachweispaket. |
| Zahlungseingänge und Zuordnung | collections · tasks · accounting | Erfasste Zahlungen werden der nächsten offenen Rate zugeordnet; nicht zuordenbare landen auf dem Verwahrkonto und in der Aufgabenliste. |
| Digitale Kundengewinnung | kyc · crm · compliance | Ein Remote-Onboarding-Prozess vom Antrag bis zum Vertrag — ein Modul des Kerns, kein separates Produkt. |
| Buchhaltung und Aufsichtsmeldungen | accounting · reporting · eod | Buchungssätze aus dem Ereignisjournal; Berichtsvorbereitung und Einreichung unter Vier-Augen, einmal je Periode. |
Integration
Integrationspunkte
Mit dem Ökosystem zu sprechen ist Aufgabe der Plattform — die Adapterschicht ist Standard, Integration ist kein Projekt. Welche Schnittstelle heute funktioniert und welche als Port kommt, steht klar in der Dokumentation.
- IdentitätsprüfungPort für Identitätsprüfungsanbieter (Fähigkeitsflags für Dokument-OCR, NFC, Lebenderkennung, Videoanruf); KPS/NVİ-Adapter
- BankingREST-Endpunkt zur Zahlungserfassung; virtuelle IBAN und Kontoauszugsabgleich über die eigene Inkasso-Infrastruktur des Instituts
- MASAK und CompliancePort für Sanktionsscreening, Compliance-Fälle und Prüfaufgaben
- Buchhaltung / ERPEreignisstrom (AMQP, tfs.events), Vertrags-CSV-Export, Kontenplan-Mapping
- KommunikationSMS- und E-Mail-Kanalports; KEP- und E-Signatur-Adapter
- Offene APIJedes Modul über REST verfügbar; Ereignisstrom-Abonnements und ClickHouse-Analytiksichten
Migration vom bestehenden System oder Neuaufbau?
In einer halbtägigen technischen Discovery skizzieren wir beide Wege — Datenmigrationsstrategie inklusive.